Allgemeine Informationen

Wichtig

Lassen Sie sich von Ihrem Kardiologen überweisen. Bitte bringen Sie für die Beratung in der Sprechstunde folgende Unterlagen mit: Spitalberichte, Arztberichte, EKG und andere Befunde, Medikamenten-Liste, Schrittmacher-Ausweis, Krankenkassen-Karte.

Informationen für Spitalbehandlungen

Nüchternzeit

Bei Eingriffen am Eintrittstag kein Frühstück (keine Mahlzeit bis 6 Stunden vor Eingriff). Etwas klare Flüssigkeit (Wasser oder Tee mit Zucker) sind bis 3 Stunden vor Spitaleintritt erlaubt.

Medikamente

Gemäss Aufgebot, im Allgemeinen werden z. B. Blutverdünner und Rhythmusmedikamente 1 bis 2 Tage vor dem Eingriff abgesetzt.

Ambulante Spitalbehandlung

Werden Sie nach einem Herzeingriff am gleichen Tag entlassen, ist es von Vorteil, wenn Sie mit dem Auto abgeholt werden (kein ÖV) und nicht alleine übernachten.

Leistungsdifferenzierung der Versicherungsklassen

Die regulatorische Vorgaben der Finanzmarktaufsicht FINMA zwingen uns, die Leistungsdifferenzierung der verschiedenen Versicherungsklassen transparent auszuweisen (vgl. Vorgabe der Finma und Medicalculis) sowie Richtlinien des Krankenkassenverbandes SVV.

Empfehlungen zur Leistungsdifferenzierung (PDF)

Deshalb setzen wir die entsprechenden Vorgaben wie folgt um:

Behandlungen

Die freie Arzt und Spitalwahl gilt nicht für allgemein versicherte Patienten, sondern nur bei Halbprivat- und Privat-Versicherungen nach VVG. Die Behandlungskosten bei allgemein versicherten Patienten müssen von der Fallkostenpauschale gedeckt werden. Die Kombination verschiedener ärztlicher Eingriffe (zB. Ablation plus Koronarangiographie oder Implantation von Schirm oder Herzschrittmacher) kann für zusatzversicherte Patienten angeboten werden.

Terminwahl

Die freie Termin- und Spitalwahl können wir nur für zusatzversicherte Patienten (HP und P) anbieten. Die Termine für Eingriffe bei allgemein versicherten Patienten müssen je nach Verfügbarkeit zugeteilt werden. Es kann auch sein, dass die Behandlungstermine von allgemein versicherten Patienten kurzfristig verschoben werden müssen, weil medizinische Notfälle oder dringende Terminwünsche zusatzversicherter Patienten prioritär berücksichtigt werden.

Materialwahl

Als Folge des zunehmenden Kostendruckes im Gesundheitswesen ist die Materialwahl bei den verschiedenen Versicherungsklassen unterschiedlich: Bei allgemein versicherten Patienten wird, wenn möglich, günstigeres Material (Elektroden, Mappingssysteme, Hilfsmaterial wie Schleusen usw.) verwendet. Gewisse aufwändige Technologien stehen nur zusatzversicherten Patienten zur Verfügung. Die Materialwahl wird immer im Einzelfall von Arzt entschieden. Diese Information über die Leistungsdifferenzierung ist vor allem auch für Patienten mit dem Flex-Versicherungsmodell wichtig. So rechtfertigt sich der Kostenunterschied der Versicherungsklassen gemäss den Vorgaben der FINMA und Versicherer. Wir danken für Ihr Verständnis.